Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

Mit Herz und Verstand für Bischofsheim lautet der Leitgedanke, unter dem wir Ihnen unser Programm und unsere Ziele für die kommende Wahlperiode vorstellen. Wir wollen damit zeigen, dass Kommunalpolitik mit dem Gefühl für die Menschen und ihre Bedürfnisse und zugleich mit klarem Verstand, der sich an Notwendigem und Machbarem orientiert, gemacht werden muss.

Wir werben erneut um Ihr Vertrauen! Und uns können Sie vertrauen, weil wir gezeigt haben, dass wir zu dem, was wir sagen, auch stehen. Wir haben in den letzten Jahren unsere Zusagen gehalten und viele über Jahre laufende Projekte gemeinsam mit unserem Spitzenkandidaten, Bürgermeister Ingo Kalweit, erfolgreich zum Abschluss gebracht, beispielsweise das Baugebiet Hessenring, das Gewerbegebiet Tagweide und die Wohnbebauung des Theodor-Heuss-Geländes.

Neues wurde geschaffen wie die Kita in der Wiesbadener Straße. Bestehendes wurde verbessert. So werden durch die Einstellung zusätzlicher ErzieherInnen alle Kitaplätze optimal genutzt. Neue Ideen sind in der Umsetzung, wie ein neuer Supermarkt im Wingertspfad.

Eine wichtige Zukunftsaufgabe bleibt die Kinderbetreuung. Wir werden weitere neue Kitaplätze schaffen und dafür einstehen, dass die Elternbeiträge hierfür nicht über das derzeitige Maß steigen.

Wir haben den von anderen Parteien gewollten Abriss des Bürgerhauses verhindert. Damit steht es den Bürgerinnen und Bürgern und insbesondere den Vereinen weiterhin zur Verfügung. Die nutzungserhaltende Sanierung bleibt unser Ziel.

Zusammen mit unserem Bürgermeister ist es uns gelungen, die Haushaltssituation durch sparsame Ausgabenpolitik und die Ansiedlung neuen Gewerbes zu verbessern. Wir wollen durch weitere Ansiedlung attraktiver Unternehmen eine Senkung der Grundsteuer ermöglichen.

Unsere Ziele für die nächsten Jahre haben wir in unserem Wahlprogramm niedergeschrieben.

Wir werben auch um Ihre Stimme, weil wir bereit sind, zusammen mit anderen Parteien und deren Ideen Kompromisse und Lösungen zu finden. Wir sind die Kraft, die dafür sorgt, dass in Bischofsheim Gemeinsamkeiten gesucht und gefunden werden. Wir wissen, dass man gemeinsam Ziele besser erreicht. 

Wir stehen mit Herz und Verstand für Bischofsheim.
Wenn Sie Fragen zu uns, unserem Programm oder zu unserer Politik für Bischem haben, freuen wir uns, wenn Sie uns ansprechen.

Wir sind für Sie da!

Ihre CDU Bischofsheim

Glückliche Familien in Bischofsheim

Familien sind die Zukunft unserer Gemeinde. Sie müssen sich bei uns wohlfühlen und unseren Ort als lebenswert erfahren. Bei uns stehen die Bedürfnisse von Familien im Vordergrund.

Kita-Plätze
Die Sicherstellung ausreichender Krippen- und Kitaplätze ist für uns ein vorrangiges Ziel. In unserer schnelllebigen Zeiten wollen wir in der Kinder- und Jugendbetreuung flexible und unbürokratische Betreuungsangebote und -modelle ohne großen bürokratischen Aufwand schaffen.

Dies beinhaltet insbesondere die Möglichkeit, dass Betreuungszeiten flexibler gehandhabt werden sollen, z.B. durch Buchung einzelner Wochentage. Hierfür ist „Platzsharing“ ein gutes Mittel, um die vorhandenen Kapazitäten optimal zu nutzen.

Wir setzen uns immer für die Schaffung ausreichender und passgenauer Betreuungsangebote ein. Neben der Schaffung und dem Ausbau ausreichender Betreuungsangebote stehen wir für die stetige Modernisierung bestehender Betreuungsangebote und Einrichtungen. Kinder sind eine gesellschaftliche Verpflichtung und Freude, daher werden wir daher weiterhin die Elternbeiträge auf dem aktuellen Stand von ca. 23% beibehalten, soweit keine vollständige Kostenübernahme durch das Land erfolgt.

Schulanfang
Wir denken familienfreundlich und ökologisch und fordern deswegen vom Kreis Groß-Gerau als Schulträger dezentrale Schuleingangsuntersuchungen vor Ort. Wir sind der Meinung, dass nicht alle neuen Schülerinnen und Schüler nach Groß-Gerau fahren müssen, sondern dass der Arzt zu ihnen kommen sollte.

Spielplätze
Die Einrichtung und vor allem die Pflege von Kinderspielplätzen gehören zur gemeindlichen Infrastruktur. Austausch und Neuanschaffung von Spielgeräten haben regelmäßig zu erfolgen.

Jugendpflege
Wir wollen die Vereine, die Jugend- und Integrationsförderung betreiben, weiterhin besonders fördern und unterstützen. Insbesondere soll geprüft werden, inwieweit die kommunale Jugendpflege die Vereine bei ihrer Jugendarbeit im Einzelfall unterstützen kann.
Initiativen von Kirchen, Vereinen, aber auch von Unternehmen sind im kulturellen und sozialen Bereich gegenüber gemeindlichen Angeboten vorzuziehen. Die Gemeinde hat hier vorrangig eine Koordinierungs- und Beratungsaufgabe. Sie soll eigene Angebote nur vorhalten, wenn die Leistungen nicht von Anderen erbracht werden können.

Jugendparlament
Wir wollen nicht nur über Kinder- und Jugendliche reden, sondern mit ihnen. Sie sollen ihre Interessen und Forderungen gegenüber der Gemeindevertretung wirksam postulieren können. Wir werden daher die Gründung und Umsetzung eines Kinder- und Jugendparlaments in Zusammenarbeit mit der Jugendpflege unterstützen.

Die CDU will eine kinder- und jugendfreundliche Gemeinde Bischofsheim.

Älterwerden in Bischofsheim

Barrierefreiheit
In der Zukunft steigt die Zahl der älteren und weniger mobilen Menschen nicht nur in Deutschland als Ganzes, sondern auch in Bischofsheim. Dieser demographischen Veränderung muss die Gemeinde Rechnung tragen. Bei allen öffentlichen Planungen ist daher die Barrierefreiheit besonders berücksichtigen.

Ehrenamt im sozialen Bereich stärken
In der Mainspitze gibt es viele Vereine und Institutionen, die sich speziell der Sorgen und Bedürfnisse älterer Menschen annehmen und Unterstützung bieten; die Kirchengemeinden, die Generationenhilfe Mainspitze, das Hospiz Mainspitze e.V., der VdK, das DRK und die Arbeiterwohlfahrt. Der ambulante Pflegedienst ist in Bischofsheim durch das DRK und andere Dienstleister gut geregelt. Die Aufgabe der Gemeinde ist es, die Arbeitsbedingungen dieser Vereine und Institutionen nach Möglichkeit zu fördern und zu unterstützen.

Seniorenpark
Wir sind dankbar, dass es in Bischofsheim den Seniorenpark gibt. Insbesondere beim Betreuten Wohnen besteht jedoch zusätzlicher Bedarf. Wir wollen daher insbesondere den Seniorenpark, aber auch andere private und gewerbliche Initiativen bei dem Ausbau ihrer Angebote, gerne auch in Verbindung mit der Schaffung eines Mehrgenerationenprojekts (Betreutes Wohnen und Pflege für Ältere sowie Kinderbetreuung unter einem Dach), unterstützen.

Bischofsheim muss für ältere Menschen ein Wohnort sein, in welchem sie gerne leben. Sie dürfen ihr soziales Umfeld wegen der möglichen Notwendigkeit einer stationären Betreuung und Pflege nicht verlieren.

Vielfältiges Vereinsleben fördern

Keine Veranstaltungen ohne Vereine
Für uns leisten die Vereine eine bedeutende gesellschaftliche Arbeit. Ohne die „Bischemer Vereine“ gäbe es keine Kerb, kein Stadtteilfest, keinen Weihnachtsmarkt, keine Sportlerehrung und auch weniger Orte des Beisammenseins.

Durch das ehrenamtliche Engagement in karitativen und gemeinnützigen Vereinen werden erhebliche Leistungen für Alle in unserem Ort erbracht, die sonst von der Allgemeinheit gar nicht oder nur mit sehr hohem finanziellem Aufwand bereitgestellt werden könnten. Deshalb ist die Arbeit der Ehrenamtlichen von der Gemeinde angemessen zu würdigen und zu unterstützen.

Finanzielle Unterstützung für Vereine
Das Ehrenamt liegt uns am Herzen. Wir treten ein für eine ausreichende Bereitstellung von finanziellen Mitteln zur Unterstützung der Vereine, insbesondere für die Arbeit im Kinder- und Jugendbereich. Selbstverständlich müssen die Vereine trotz dieser Unterstützung eigenverantwortlich und wirtschaftlich ihre Arbeit durchführen.

Für Vereinsveranstaltungen, mit denen keine Einnahmen erzielt werden, müssen öffentliche Einrichtungen weiterhin kostenfrei zur Verfügung stehen. Vereine, die eigene Anlagen und Räumlichkeiten betreiben, und damit kommunale Einrichtungen nicht beanspruchen, müssen weiterhin zur Deckung der Unterhaltungskosten angemessen bezuschusst werden. Die Vielfalt der Bischofsheimer Vereine muss erhalten bleiben. Das ist das Herz unserer Gemeinde.

Haushaltspolitik mit Weitsicht

Jede politische Idee ist untrennbar mit der Möglichkeit ihrer Finanzierung verbunden.
Der finanzielle Spielraum der Gemeinde Bischofsheim ist – nicht erst seit der Coronakrise, aber nunmehr besonders – stark eingeschränkt.

Wir setzen uns dafür ein, dass die Einnahmesituation der Gemeinde durch Ansiedlung neuen, starken Gewerbes verbessert wird. Wir lehnen finanzielle Einschnitte nach der „Rasenmähermethode“ ab. Durch nötige Einsparungen darf dem gesellschaftlichen Leben in Bischofsheim nicht der Boden entzogen werden. Einsparungen müssen deshalb stets an ihrer Sozialverträglichkeit gemessen werden. Wir wollen trotz aller wirtschaftlicher Zwänge, dass Bischofsheim l(i)ebenserwert bleibt, jedoch darf die Gemeinde nicht mehr Steuern von ihren Bürgern verlangen, als dies für die Erfüllung ihrer Aufgaben unbedingt notwendig ist.
Das bedeutet, dass Steuererhöhungen vermieden werden, andererseits jedoch bei nachhaltigen Mehreinnahmen bzw. Minderausgaben die Steuern gesenkt werden müssen.

Um Stillstand durch langwierige Haushaltsberatungen zu vermeiden und Planungssicherheit zu erreichen, werden wir uns für die Einführung von Doppelhaushalten einsetzen.

Interkommunale Zusammenarbeit
Da sich viele kommunale Aufgaben gleichen, ist in unserem Verdichtungsraum kommunale Zusammenarbeit nicht nur das Gebot der Stunde, sondern auch mit Blick auf die kommunalen Finanzen zwingend notwendig. Das Projekt IKZ (Interkommunale Zusammenarbeit) im Kreis Groß-Gerau ist ein Erfolgsprojekt und muss weiter ausgebaut werden.
Es gilt: Alles gemeinsam zu tun, was die Wirtschaftlichkeit, Effizienz oder Bürgerfreundlichkeit verbessert. Wir setzen uns für eine Zusammenarbeit mit den Nachbarkommunen auf Augenhöhe ein.

Den Attich sinnvoll gestalten

Neben der Schaffung eines Familienzentrums wollen wir im Attich durch die Zusammenarbeit mit dem Seniorenpark Bischofsheim das Angebot von Betreutem Wohnen erhöhen.

Das Bürgerhaus erhalten
Das Bürgerhaus im Attich muss erhalten bleiben. Wir halten den Abriss und den Neubau gegenwärtig für die wirtschaftlich schlechtere Lösung, zudem sie einen Zeitraum von mehreren Jahren ohne Bürgerhaus bedeuten würde. Darüber hinaus ist die Forderung nach einem Neubau, ohne ein geeignetes Grundstück zu benennen, unausgegoren.

Wir streben deshalb eine nutzungserhaltende Sanierung an, welche die Nutzung des Bürgerhauses auf die nächsten mindestens 10 -15 Jahre sicherstellt. Mit einer Mehrheit der CDU wäre diese Erhaltung bereits auf den Weg gebracht. Bis heute ist das Bürgerhaus nutzbar. So ist aufgrund der Bausubstanz noch keine Veranstaltung ausgefallen. Wir setzen uns dafür ein, dass dies so bleibt.

In der Wahlperiode 2016- 2021 haben wir erfahren müssen, dass stabile Mehrheiten sowohl für die nutzungserhaltende Sanierung als auch für einen Neubau nicht vorhanden waren. Das führte zu einem Stillstand in der Frage des Bürgerhauses und schlussendlich auch in der Haushaltsfrage. Wir streben daher – soweit weiterhin keine stabilen Mehrheiten vorhanden sein sollten – einen bindenden Bürgerentscheid in der Bürgerhausfrage an.

Integration meistern

Ein erheblicher Teil der Bischofsheimer Mitbürgerinnen und Mitbürger sind ausländischer Herkunft. Die Integration aller Menschen ist nach wie vor eine der vordringlichen Aufgaben kommunaler Politik. Dabei geht es nicht darum Religion, Sitten und Bräuche der Menschen bestimmen zu wollen, sondern um die Einbindung in das gesellschaftliche Leben.

Einbindung bedeutet nicht nur die Bereitschaft, die hier lebenden Menschen mit Migrationshintergrund aufzunehmen, sondern auch deren Willen, sich aktiv an ihrer eigenen Integration zu beteiligen. Dazu gehört insbesondere die Notwendigkeit der Anerkennung unserer Grundwerte und der demokratisch und freiheitlich organisierten Gesellschaft.

Das Beherrschen der deutschen Sprache ist eine der wichtigen Voraussetzungen für jede Integration. Wir treten daher für den Ausbau der Sprachförderung, insbesondere in Kindergarten, Schule und Volkshochschule ein, damit die notwendige Sprachkompetenz möglichst früh erreicht werden kann. Weiterhin unterstützen wir ergänzende Angebote von hiesigen Vereinen.

Projekte, in denen auf kommunaler Ebene die Begegnung und die Integration gefördert werden, sind notwendig und bedürfen des weiteren Ausbaus. „Runde Tische“, Besuchskreise und Sprachkurse sind wertvolle Beispiele hierzu.

Ausländerbeirat hat sich bewährt
Die aktuelle Struktur des Ausländerbeirats hat sich in den letzten Jahren bewährt, daher sind wir für den Erhalt des Ausländerbeirates in der gegenwärtigen Form.

Örtliches Gewerbe fördern und anwerben

Für die Gemeinde ist der Erfolg des Bischofsheimer Gewerbes wichtig. Dies nicht nur, weil die Gemeinde durch die Gewerbesteuer an dessen Erfolg beteiligt ist, sondern auch weil das Gewerbe Arbeitsplätze in der Gemeinde schafft und sichert.

Das Gewerbegebiet „Tagweide“ ist ein Erfolgsprojekt
Ohne einen kostenaufwändigen Wirtschaftsförderer ist es unserem Bürgermeister auch aufgrund unseres Standortvorteils gelungen, das gesamte Gelände an zukunftsträchtige Unternehmen zu vermarkten.

Tegut-Entwicklung am Friedhof
Ein Erfolg ist ebenso die Tegut-Ansiedlung gegenüber des Friedhofs. Sie dient vor allem der Versorgung des Südostteils der Gemeinde, und es werden 16 neue Wohnungen geschaffen.

Weitere Gewerbeentwicklung in den kommenden Jahren
Damit dieser erfolgreiche Weg weiter beschritten werden kann, muss die Federführung für die örtliche Gewerbepolitik Chefsache bleiben.
Damit Bischofsheim weiterhin seine Vorzüge, nämlich die optimale Verkehrsanbindung, die zentrale Lage, die gute Infrastruktur sowie einen moderaten Gewerbesteuersatz, in die Waagschale werfen kann, brauchen wir mittelfristig neue Gewerbeflächen zur Ansiedlung von Unternehmen, die zu uns passen und langfristig die Gewerbesteuereinnahmen sichern. Neu anzusiedelndes Gewerbe darf jedoch nicht zu Lasten des bereits bestehenden gehen. Wir streben deshalb eine enge Einbindung des Ortsgewerbevereins an, um in Zusammenarbeit ein Konzept für die zukünftige Entwicklung des ortsansässigen Gewerbes zu schaffen. Die Bebauungsmöglichkeit des vorderen Teils des SV07-Geländes ist hierfür ein gutes Projekt.

Böckler-Siedlung
Örtliches Gewerbe sichert die wohnortnahe Versorgung und das Angebot von Dienstleistungen für die Bevölkerung. Insbesondere ältere Menschen sind auf kurze Wege angewiesen. Deshalb werden wir auch zukünftig jeden Interessenten für eine Nahversorgung, der in der Böckler-Siedlung tätig werden will, unterstützen und fördern. Falls erforderlich werden wir das entsprechende Baurecht schaffen. Zugleich wissen wir um die enorme Herausforderung eines solchen Projekts, die außerordentliche Lösungen verlangt.

Wir müssen jedoch zur Kenntnis nehmen, dass bisherige Ansiedlungsversuche nicht an der Gemeinde oder deren Unterstützung, sondern an der unzureichenden wirtschaftlichen Rentabilität scheiterten.

Mehr Wohnraum in Bischofsheim

Bischofsheim ist aus vielen Gründen, sicher auch aufgrund seiner geographischen Lage und der hervorragenden verkehrlichen Erschließung, ein beliebter Wohnort. Miet- und Kaufpreise sind in den letzten Jahren erheblich gestiegen. Das Angebot sowohl an verfügbaren Mietwohnungen sowie an Häusern ist sehr gering.

Dem kann nur durch ein zusätzliches Angebot entgegengewirkt werden. Durch die Erschließung der Baugebiete „Hessenring“, „Berliner Zwickel“, „Alter Bahnhof“ und „Theodor-Heuss-Gelände“ sowie die Schaffung von Wohnraum in Verbindung mit der Tegut-Ansiedlung ist hier unter Bürgermeister Ingo Kalweit viel in Angriff genommen worden. In den vor uns liegenden Jahren werden alle diese Projekte zum Abschluss gebracht werden.

Eine Nachverdichtung ohne Augenmaß lehnen wir jedoch ab. Insbesondere setzen wir uns dafür ein, dass Grünflächen erhalten bleiben und angemessen gepflegt werden.

Verkehr lenken und kontrollieren

Die Zahl der Fahrzeuge hat in den letzten Jahren erheblich zugenommen. Oftmals haben Haushalte mehrere Autos. Auch wurden Hofeinfahrten und Garagen anderer Nutzung zugeführt. Hierdurch ist Parkraum im öffentlichen Raum sehr knapp geworden.

Verkehrskonzept als ganzheitlicher Ansatz
Die Verkehrssituation wollen wir entspannen. Hierfür streben wir den Beschluss eines umfassendes Verkehrskonzeptes an.
Eine Verringerung von Parkplätzen ist zu vermeiden. Entsprechende Änderungen der Stellplatzsatzung lehnen wir ab, vielmehr ist im Rahmen eines Verkehrskonzepts zu prüfen, inwieweit eine Erhöhung der notwendigen Stellplätze, insbesondere für Elektrofahrzeuge, erforderlich ist. Wir wollen den Ausbau der Elektroinfrastruktur dadurch fördern, dass Ladesäulen auf öffentlichen Parkplätzen geschaffen werden.

In diesem Zusammenhang streben wir eine Zusammenarbeit mit der Industrie an, sodass die Ladeinfrastruktur durch Unternehmen erstellt und betrieben wird.
Alternativen Verkehrskonzepten, wie der Stärkung des ÖPNV oder Car-Sharing-Angeboten, sowie Radsharing-Projekten stehen wir aufgeschlossen gegenüber, sehen diese jedoch nur als Ergänzung und nicht als Alternative für den Individualverkehr.

Verstöße gegen die Verkehrsordnung sind konsequent zu verfolgen. Wir wollen daher eine Verstärkung der Ordnungsbehörde, um insbesondere Parkverstöße konsequent verfolgen zu können.

Busshuttle weiter ausbauen
Den Bushuttle der Gemeinde, der die Böcklersiedlung an den Ortskern anbindet, befürworten wir. Das Angebot wollen wir ausweiten, wenn das bisherige ausgelastet ist.

Sicherheit gewährleisten

Bischofsheim ist grundsätzlich ein sicherer Ort mit einer der höchsten Aufklärungsquoten, nicht nur im Kreis Groß-Gerau, sondern auch in Hessen, ja sogar in ganz Deutschland. Dennoch ist das subjektive Sicherheitsgefühl der Bevölkerung hiermit nicht immer identisch.

Wir halten eine Verstärkung der Ordnungsbehörde für notwendig, damit es möglich wird, auch am späten Abend sowie sonn- und feiertags Präsenz zu zeigen. Hierbei ist mit der örtlichen Polizei zusammenzuarbeiten. Wir stehen klar für den Erhalt und möglichst den Ausbau der örtlichen Polizeistation.

Naherholung in Bischofsheim genießen und Grünpflege sichern

Die Bewahrung der Schöpfung liegt uns am Herzen. Unsere Grünflächen dienen der erforderlichen Naherholung und sind Lebensraum für Tiere.
Um einen Beitrag zum Artenschutz zu leisten, werden wir uns für die Schaffung von Blühflächen auf gemeindlichen Grünflächen einsetzen. Auch die Möglichkeit von Blühflächen an bisher nicht genutzten Stellen, z.B. Wartehäuserdächern, ist zu prüfen. Hierzu sollen mit den Eigentümern entsprechende Vereinbarungen getroffen werden.

Wir setzen uns dafür ein, dass die Bevölkerung durch Informationen und Unterstützung in die Lage versetzt wird ihre Grundstücke naturnah anzulegen. Hierbei wollen wir sie insbesondere bei der Umwandlung von Steingärten in naturnahe Gärten unterstützen.

Bestehende Grünflächen sind zu erhalten und angemessen zu pflegen.
Wir wollen privates Engagement, wie Baumpatenschaften und die bereits bestehenden Grünpatenschaften weiter fördern und ausreichende gemeindliche Mittel hierfür vorsehen.

Wir wollen einen „Hochzeitswald“ anlegen und eine alljährliche Veranstaltung hierzu organisieren, an welcher die in Bischofsheim getrauten Paare jeweils einen Baum pflanzen und so langfristig einen Naherholungsraum und ein Rückzugsgebiet für Tiere schaffen.

Wir befürworten eine Baumschutzsatzung, die aber die grundsätzliche Autonomie der Grundstückeigentümer nicht konterkarieren darf und nur besonders schützenswerte Bäume sichern soll. Ein Baumkataster lehnen wir ab.

Ein digitales Rathaus für Bischofsheimerinnen und Bischofsheimer

Wir möchten die Gemeinde und die Gemeindeverwaltung fit machen für das digitale Zeitalter.

Dies beinhaltet einerseits die Leistungen der Verwaltung, aber auch unseren Ort insgesamt.
Wir werden uns daher einsetzen für die volle Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes, d.h. alle Leistungen der Verwaltungen für die Bürgerinnen und Bürger sollen digital nutzbar sein; von der Anmeldung von Sperrmüll bis zur Verfügungstellung von Informationen der kommunalen Gremien muss alles digital erreichbar sein.

Damit dies medienbruchfrei in der Verwaltung verarbeitet werden kann, soll diese mittels elektronischer Akte fit gemacht werden. Die Schaffung einer dauerhaften Stelle für einen Digitalisierungsbeauftragten ist hierfür nötig.

Wir wollen öffentliche WLAN-Hotspots schaffen, die im Laufe der Wahlperiode zu einem flächigen Angebot ausgebaut werden.

Ziel ist jederzeit und in der ganzen Gemeinde online sein zu können. Dies stärkt die Wirtschaft und erhöht die Lebensqualität.

Mehr Miteinander in der Gemeindevertretung für alle Bürgerinnen und Bürger

Die aktuelle Wahlperiode hat gezeigt, dass wechselnde Mehrheiten zu Stillstand führen können.
Viele Projekte wurden mit deutlichen Mehrheiten beschlossen. Dennoch wurde die Umsetzung verzögert oder erschwert, da SPD und BFW die nötigen Mittel im Haushalt nicht genehmigten.

Ohne beschlossenen Haushalt können jedoch der Gemeindevorstand und der Bürgermeister wichtige und beschlossene Projekte nicht umsetzen.

Wir streben daher eine stabile Mehrheit unter Führung der CDU an.

Bischofsheim und seine Menschen sollen im Mittelpunkt des Handelns stehen und nicht die Profilierung einzelner Personen oder Parteien.

Wir leben in einer freiheitlichen Demokratie. Eine Demokratie, die von der Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger lebt.
Daher bitten wir Sie: Nehmen Sie Ihr Wahlrecht wahr und geben Sie der Partei Ihre Stimme, die Ihr Vertrauen hat und Ihre Meinung vertritt.

Zu einer Demokratie gehört auch, dass die gewählten Vertreter das Ergebnis der Wahl akzeptieren und alles daransetzen, dass mit einer festen Mehrheit Beschlüsse herbeigeführt werden. Mit Anti-Haltung ist die Zukunft nicht zu gestalten.